Das Projekt

Es gab eine Zeit, da sollten wir gehorsam sein, damit es der Seele gut gehe. Gebote, Verbote; Strafen und Versprechungen. Seit einiger Zeit nun sind wir selbst für unser Seelenheil verantwortlich.

Die deutsche Verfassungsgeschichte hat eine ähnliche Entwicklung genommen wie die Praxis der Ausübung von Religion. Vor der Verabschiedung des Grundgesetz war die Volksgemeinschaft und der Staat dem Individuum im Rang übergeordnet. Auch hier sollte einer Institution „gedient“ werden. Mit der Verabschiedung des Grundgesetzes ist dann etwas Revolutionäres geschehen: Die Wertaussage der Verfassung zum Verhältnis des Bürgers zum Staat wurde komplett umgekehrt. Der erste Artikel des Grundgesetzes bestimmt die Würde des Einzelnen als höchstes Gut. Der Staat darf niemanden mehr zum „Objekt seines Handelns“ machen, das heißt ihn nur als Instrument für seine Zwecke ansehen oder gar missbrauchen.

Artikel 2 setzt diesen Gedanken noch fort:

(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

Das Projekt der gg2 Akademie beruht auf dem Gedanken, dass das Seelenheil, das heißt das psychische Wohlbefinden, eine Grundvoraussetzung und wesentlicher Bestandteil zur freien Entfaltung der Persönlichkeit bildet. Ziel ist die Erforschung und Vermittlung von Fähigkeiten zur Selbst-Bestimmung.

Ein Manuskript zur ausführlichen Herleitung und einer Sammlung von Fähigkeiten ist erhältlich (info@gg2-akademie.de).

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